Wir, die Initiator*innen von changemakers.film und der „Freiwilligen Selbstverpflichtung und Erklärung zum grünen Drehen“, sind die Schauspieler*innen Pheline Roggan, Miriam Stein, Moritz Vierboom und die Regisseurin Laura Fischer. Kennengelernt haben wir uns durch unser Engagement für verschiedene Klima- und Umweltinitiativen sowie auf diversen Klimagerechtigkeitsdemos. Was uns verbindet? Wir alle hatten – ganz unabhängig voneinander – den starken Wunsch, auch in unserem unmittelbaren Tätigkeitsbereich, der Filmbranche, aktiv etwas gegen die Klimakrise zu tun. So haben wir gemeinsam überlegt, wo und wie wir ansetzen können.

Unser erstes Projekt war die Kooperation „Green Room“: Während der Berlinale 2020 veranstalteten wir zwei Panels zum Thema „Grünes Drehen“, um mit Kolleg*innen verschiedener Departements, Sender und Filmförderer ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen.
Nach dieser positiven Erfahrung war uns allen klar, dass wir weitermachen wollen. Wir studierten bereits existierende Initiativen wie z.B. die Green Shooting-Richtlinien der MFG Baden-Württemberg, den „Grünen Drehpass“ der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein oder die Selbstverpflichtung des unabhängigen Produzentenverbandes. Und wir sprachen sowohl mit den jeweiligen Beteiligten als auch mit diversen Gewerken und Verbänden.
Daraus entstand die Idee zur Freiwilligen Selbstverpflichtung. Damit möchten wir in der Filmbranche unseren Teil zum Klimaschutz beitragen und die bereits vorhandenen Initiativen unterstützen.

Wir sind gerne bereit, mit alten Gewohnheiten zu brechen und auf Luxus zu verzichten. Und wir haben keine Angst davor, uns klar zu positionieren. Für Veränderungen sind nicht „die anderen“ verantwortlich, sondern zuerst wir selber.

changemakers.film

v.l.n.r.: Laura Fischer, Miriam Stein, Moritz Vierboom & Pheline Roggan
© Joachim Gern